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Schimmelpilz im Haus, muss vor allem an der Ursache und nicht nur am Symptom beseitigt werden.
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12.06.2010, 11:58 Uhr, Architektur und Planung
Die neue Wärmeschutzverordnung stellt an die gesamte Gebäudehülle thermische Anforderungen - und nicht, wie das bisher der Fall war, nur an Einzelbauteile.
Die Folge ist, dass nach der Einführung neuer Baustoffe, dichter Fenster und Energiesparmaßnahmen die Hälfte aller modernen Wohnungen Probleme mit Feuchtigkeit und Wohnungsschimmel haben.
Treten im Haus Schimmelpilze auf, müssen daher vor allem die Ursachen und nicht nur die Symptome beseitigt werden.
Gesundheit
Sowohl Schimmelpilze als auch deren Zerfallsprodukte enthalten giftige Substanzen, die
bei massivem Befall die Gesundheit angreifen können. Einige Schimmelpilzarten können Allergien mit heuschnupfenähnlichen Symptomen, ständiger Husten, Kopfschmerzen, Fieber, Haut- und Schleimhautreizungen auslösen. Wachsende Pilze scheiden Stoffwechselprodukte aus, die können bei immungeschwächten Menschen Infektionskrankheiten verursachen.
Lebensbedingungen der Schimmelpilze:
Schimmelpilze sind anspruchslos und wachsen auf unterschiedlich zusammengesetzten Nährböden aus organischen Stoffen wie Teppiche, Tapeten oder Holz und gedeihen auch in einem weiten Temperaturbereich. Neben der Temperatur bestimmt auch der pH-Wert des Untergrundes, sein Gehalt an freiem Wasser sowie das Licht für die Ausbreitung der Schimmelpilze eine Rolle.
Beim Zersetzen dieser Materialien produzieren die Schimmelpilze Stoffwechselprodukte, sogenannte Mykotoxine, die in die Luft ausgasen und den typisch muffigen Geruch ausmachen. Sie bilden beim Wachsen Sporen, die an die Luft abgegeben und wie Staub transportiert werden. Bei guten Wachstumsbedingungen keimen diese aus und entwickeln neue Pilzgeflechte. Quellen für Schimmelpilze können auch Blumenerde, Staub oder (Bio)Müllbehälter sein.
Wo kann der Schimmelpilz auftreten?
An kalten Außenwänden bzw. Wärmebrücken (z.B. an Balkonen, Rollladenkästen, Mauersohlen, Fensterrahmen und Fensterstürzen, Heizkörperbefestigungen im Mauerwerk, Heizkörpernischen, Deckenanschlüsse, Ecken im Haus) oder hinter Schränken und Verkleidungen, in schlecht belüfteten Nischen, unter Dielen und Fußleisten, auf dauerelastischen Verfugungen an Duschen und Badewannen oder auf Teppichen und Matratzen.
Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist die Hauptursache der Schimmelbildung. Lässt sich die Feuchtigkeit nicht durch regelmäßiges Lüften und Heizen beseitigen könnten evtl. Baumängel oder Schäden vorliegen, wie ein undichtes Dach, eine undichte Wasser- oder Abwasserleitung, eine ungenügende Sperrschicht gegen Regen oder Grundwasser oder eine zu hohe Restfeuchte aus dem Neubau. Trockene Wände und Räume sind die beste Vorsorge gegen Schimmelpilzbefall.
Dem Schimmelbefall vorbeugen
Vor dem Kaufen oder Mieten einer Wohnung auf Feuchtigkeitsschäden achten. Am besten gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Wohnung oder Haus vor dem Kauf oder Mieten von einem Schimmelspürhund auf Schimmelpilz prüfen!
Keine Verkleidung der Decken mit Plastikplatten und keine Vinyltapeten. Bei Außenwänden 5 cm Abstand mit Möbelstücken halten und auf Einbauschränke und Wandverkleidungen verzichten. Keine Wäsche in der Wohnung trocknen und in Feuchträumen auf Holzverschalungen verzichten. Fliesen nur im direkten Spritzwasserbereich und Kalkputz und Kalkanstriche verwenden. Nach dem Baden oder Duschen sollten Wände abgewischt oder mit dem Fensterputzer abgezogen werden und die Türen von Bad und Küche geschlossen gehalten werden, damit sich die Feuchtigkeit nicht in der ganzen Wohnung verteilt.
Parkett oder Teppichböden aus Naturfasern wirken wie Kalkputz und Kalkanstriche feuchteregulierend.
Zusätzlich kann man Fenster mit Zwangsentlüftung einbauen lassen, und wenig große Zimmerpflanzen aufstellen, die Wärmeabgabe der Heizkörper nicht durch Möbel, Verkleidungen oder Vorhänge behindern.
Die Türen sollten zu weniger beheizten Räumen geschlossen gehalten und der Keller nur in der Nacht oder an kalten Tagen gelüftet werden.
Auf Schimmel prüfen
Schimmel ist häufig mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Besteht Verdacht auf verdeckten Schimmelpilz, sollte man sein Heim zerstörungsfrei von einem Schimmelspürhund checken lassen.
Schimmelspürhunde erschnüffeln alle bekannten Schimmelpilzarten, lange bevor sie mit freiem Auge sichtbar sind. Die Kosten für solch einen Schimmelcheck sind gering und dieses Geld ist gut angelegt, denn Sie ersparen sich damit viele Arztbesuche bevor sich herausstellt welche Ursache die Beschwerden haben. Vor allem ersparen Sie sich teure Sanierungsmassnahmen.
Befallene Flächen sanieren
Sind Schimmelflecken vorhanden, sollte man diese schnell beseitigen, denn Schimmel wächst immer
tiefer ins Mauerwerk. Schimmelsprays beseitigen nur die Symptome, nicht die Ursache. Mittel mit Chlorwirkstoffen sind hoch wirksam, werden aber von uns wegen möglicher Gesundheitsgefährdung nicht empfohlen. (Evtl. schädlicher für unsere Gesundheit als der Schimmelpilz selbst.)
Im Anfangsstadium kann man mit 80%-igen Ethylalkohol den Schimmel beseitigen. Bei starkem Befall sollte man alle Arbeiten zur Schimmelentfernung und -sanierung nicht selbst durchführen, sondern einem erfahrenen Fachbetrieb überlassen. Meist ist eine Erneuerung der befallenen Materialien erforderlich.
Die Folge ist, dass nach der Einführung neuer Baustoffe, dichter Fenster und Energiesparmaßnahmen die Hälfte aller modernen Wohnungen Probleme mit Feuchtigkeit und Wohnungsschimmel haben.
Treten im Haus Schimmelpilze auf, müssen daher vor allem die Ursachen und nicht nur die Symptome beseitigt werden.
Gesundheit
Sowohl Schimmelpilze als auch deren Zerfallsprodukte enthalten giftige Substanzen, die
bei massivem Befall die Gesundheit angreifen können. Einige Schimmelpilzarten können Allergien mit heuschnupfenähnlichen Symptomen, ständiger Husten, Kopfschmerzen, Fieber, Haut- und Schleimhautreizungen auslösen. Wachsende Pilze scheiden Stoffwechselprodukte aus, die können bei immungeschwächten Menschen Infektionskrankheiten verursachen.
Lebensbedingungen der Schimmelpilze:
Schimmelpilze sind anspruchslos und wachsen auf unterschiedlich zusammengesetzten Nährböden aus organischen Stoffen wie Teppiche, Tapeten oder Holz und gedeihen auch in einem weiten Temperaturbereich. Neben der Temperatur bestimmt auch der pH-Wert des Untergrundes, sein Gehalt an freiem Wasser sowie das Licht für die Ausbreitung der Schimmelpilze eine Rolle.
Beim Zersetzen dieser Materialien produzieren die Schimmelpilze Stoffwechselprodukte, sogenannte Mykotoxine, die in die Luft ausgasen und den typisch muffigen Geruch ausmachen. Sie bilden beim Wachsen Sporen, die an die Luft abgegeben und wie Staub transportiert werden. Bei guten Wachstumsbedingungen keimen diese aus und entwickeln neue Pilzgeflechte. Quellen für Schimmelpilze können auch Blumenerde, Staub oder (Bio)Müllbehälter sein.
Wo kann der Schimmelpilz auftreten?
An kalten Außenwänden bzw. Wärmebrücken (z.B. an Balkonen, Rollladenkästen, Mauersohlen, Fensterrahmen und Fensterstürzen, Heizkörperbefestigungen im Mauerwerk, Heizkörpernischen, Deckenanschlüsse, Ecken im Haus) oder hinter Schränken und Verkleidungen, in schlecht belüfteten Nischen, unter Dielen und Fußleisten, auf dauerelastischen Verfugungen an Duschen und Badewannen oder auf Teppichen und Matratzen.
Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist die Hauptursache der Schimmelbildung. Lässt sich die Feuchtigkeit nicht durch regelmäßiges Lüften und Heizen beseitigen könnten evtl. Baumängel oder Schäden vorliegen, wie ein undichtes Dach, eine undichte Wasser- oder Abwasserleitung, eine ungenügende Sperrschicht gegen Regen oder Grundwasser oder eine zu hohe Restfeuchte aus dem Neubau. Trockene Wände und Räume sind die beste Vorsorge gegen Schimmelpilzbefall.
Dem Schimmelbefall vorbeugen
Vor dem Kaufen oder Mieten einer Wohnung auf Feuchtigkeitsschäden achten. Am besten gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Wohnung oder Haus vor dem Kauf oder Mieten von einem Schimmelspürhund auf Schimmelpilz prüfen!
Keine Verkleidung der Decken mit Plastikplatten und keine Vinyltapeten. Bei Außenwänden 5 cm Abstand mit Möbelstücken halten und auf Einbauschränke und Wandverkleidungen verzichten. Keine Wäsche in der Wohnung trocknen und in Feuchträumen auf Holzverschalungen verzichten. Fliesen nur im direkten Spritzwasserbereich und Kalkputz und Kalkanstriche verwenden. Nach dem Baden oder Duschen sollten Wände abgewischt oder mit dem Fensterputzer abgezogen werden und die Türen von Bad und Küche geschlossen gehalten werden, damit sich die Feuchtigkeit nicht in der ganzen Wohnung verteilt.
Parkett oder Teppichböden aus Naturfasern wirken wie Kalkputz und Kalkanstriche feuchteregulierend.
Zusätzlich kann man Fenster mit Zwangsentlüftung einbauen lassen, und wenig große Zimmerpflanzen aufstellen, die Wärmeabgabe der Heizkörper nicht durch Möbel, Verkleidungen oder Vorhänge behindern.
Die Türen sollten zu weniger beheizten Räumen geschlossen gehalten und der Keller nur in der Nacht oder an kalten Tagen gelüftet werden.
Auf Schimmel prüfen
Schimmel ist häufig mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Besteht Verdacht auf verdeckten Schimmelpilz, sollte man sein Heim zerstörungsfrei von einem Schimmelspürhund checken lassen.
Schimmelspürhunde erschnüffeln alle bekannten Schimmelpilzarten, lange bevor sie mit freiem Auge sichtbar sind. Die Kosten für solch einen Schimmelcheck sind gering und dieses Geld ist gut angelegt, denn Sie ersparen sich damit viele Arztbesuche bevor sich herausstellt welche Ursache die Beschwerden haben. Vor allem ersparen Sie sich teure Sanierungsmassnahmen.
Befallene Flächen sanieren
Sind Schimmelflecken vorhanden, sollte man diese schnell beseitigen, denn Schimmel wächst immer
tiefer ins Mauerwerk. Schimmelsprays beseitigen nur die Symptome, nicht die Ursache. Mittel mit Chlorwirkstoffen sind hoch wirksam, werden aber von uns wegen möglicher Gesundheitsgefährdung nicht empfohlen. (Evtl. schädlicher für unsere Gesundheit als der Schimmelpilz selbst.)
Im Anfangsstadium kann man mit 80%-igen Ethylalkohol den Schimmel beseitigen. Bei starkem Befall sollte man alle Arbeiten zur Schimmelentfernung und -sanierung nicht selbst durchführen, sondern einem erfahrenen Fachbetrieb überlassen. Meist ist eine Erneuerung der befallenen Materialien erforderlich.
Autor / Kontakt:
Albrecht Services GbR
Herr Klaus Albrecht
Nussdorf
Fon: 08033 - 30 35 40
URL: http://www.hund-sucht-schimmel.de
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